• Am Golfplatz 3 • 23669 Timmendorfer Strand

Vier wichtige Punkte für das Spiel auf unseren Plätzen:

  • Stehen Sie 5 Minuten vor Ihrer Startzeit am Abschlag bereit
  • Legen Sie auf den Spielbahnen und Vorgrüns Ihre Divots zurück und treten Sie diese fest
  • Legen Sie die Bunkerharken nach Benutzung in Spielrichtung außerhalb des Bunkers ab
  • Bessern Sie Pitch-Marken auf den Grüns aus

Mehr als nur Rasenmähen...

Insgesamt sieben Greenkeeper kümmern sich das ganze Jahr über um unsere 135 ha große Golfanlage Timmendorfer Strand. Sie setzen sich aus Landschaftsgärtnern, Landwirten, Landmaschinen-Mechanikern und ausgebildeten Greenkeepern zusammen und werden von Head Greenkeeper Gunnar Freese und seinem Stellvertreter Frank Schrörs koordiniert. Auch wenn man sie nicht so oft sieht, sie sind dauerhaft im Einsatz, um unsere Golfanlage und insbesondere Ihre Golfrunde zu einem tollen Erlebnis zu machen.

Auf den beiden 18 Löcher Golfplätzen müssen neben den alltäglichen Pflegemaßnahmen auch das Aerifizieren und Vertikutieren durchgeführt werden. Aber warum eigentlich? Head Greenkeeper Gunnar Freese erklärt: Je mehr die Plätze bespielt werden und zusätzliche Witterungseinflüsse hinzukommen, desto geringer wird die Durchlässigkeit der Rasennarbe für Wasser. Zusätzlich verdichtet den Rasen auch Rasenfilz, der durch die natürliche Bildung neuer Triebe entsteht. Die Überbelastung einzelner Spielelemente führt zu einer verstärkten Verdichtung und diese macht die mechanisierten Maßnahmen zwingend notwendig. Somit müssen wir, aufgrund des verstärkten Wachstums der Gräser, von Mai bis Oktober monatlich Vertikutieren, bei dem das natürliche Material vertikal durchgeschnitten und anschließend entfernt wird.

Zwei Mal im Jahr Aerifizieren wir unsere Plätze. Dabei wird der Boden belüftet indem 5-12 cm große Löcher in die Rasentragschicht gemacht werden und mittels sogenannter Hohlstacheln der Boden aufgelockert wird. Die übergebliebenen Erdkerne müssen dann noch eingesammelt und die Löcher mit Sand verschlossen werden.
Das sind nur die größeren Maßnahmen, die alle sieben Greenkeeping Mitarbeiter durchführen. Im Herbst muss unser alt gewachsener Baumbestand komplett überprüft, zurückgeschnitten und nachgepflanzt werden, zudem muss immer wieder der Rasen auf den Greens und Fairways gemäht, und die Teiche gepflegt werden.
„Unser Arbeitstag ist nie der gleiche, was ich super finde. Aber besonders schön ist es wenn wir im Frühling und im Herbst ganz früh morgens auf den Platz fahren und eine Gruppe Wildtiere auf den Bahnen stehen sehen,“ erklärt Gunnar Freese.

Überzeugen Sie sich selbst, von unserer einzigartigen Golfanlage – egal ob die Driving Range, den Oeverdieker See oder unsere zwei 18 Löcher Plätze, unsere Jungs halten für Sie alles in Schuss!

"Manni" der Mammutbaum

Wir freuen uns, Ihnen unser Familienmitglied vorzustellen – Manni den Mammutbaum!

Er bezog am 24. Oktober 2016 mit Hilfe des Blumen- und Pflanzenmarktes Ralph aus Schürsdorf im tiefsten Nebel sein neues Zuhause am Abschlag der Bahn 3 des Südplatzes unserer Golfanlage und fühlt sich sichtlich wohl. In Zukunft soll der Baum ein weiterer Attraktionspunkt für unsere Golfer sein
– und ist übrigens, der perfekte Selfie-Point!

Der Mammutbaum gilt als der mächtigste Baum der weltweiten Flora und erreicht Wuchshöhen von über 100 Metern. Früher war der Bestand dieser Bäume deutlich höher, tausende Exemplare fielen jedoch dem Goldrausch zum Opfer und wurden im 19. Jahrhundert rücksichtslos gefällt. Die Restbestände stehen heute in Nationalparks und nun auch unserer Golfanlage unter strengstem Naturschutz.

Manni ist mit ca. 20 Jahren quasi noch ein Setzling, denn Mammutbäume können bis zu 3.400 Jahre alt werden, wobei auch schon deutlich ältere Exemplare entdeckt wurden. Alle unsere Golffreunde durften über einen Monat lang für seinen Namen stimmen, sodass es schlussendlich "Manni" sein Name wurde.

Warum wird aerifiziert ?

Regenerationsmaßnahmen werden umso wichtiger, je mehr die Golfanlage genutzt wird und je ungünstiger die Witterungsbedingungen auf der Anlage sind. Für das Erhalten und Nutzen, bzw. für das Bespielen der Rasenflächen ist unter anderem eine ausreichende Durchlässigkeit der Rasennarbe für Wasser eine wichtige Voraussetzung. Die häufige Überbelastung (durch Tritt aber auch durch Pflegemaschinen) einzelner Spielelemente einer Golfanlage, insbesondere der Abschläge und Grüns, führen zu Verdichtungen. Diese Verdichtungen machen den Einsatz von mechanischen Maßnahmen (z.B. Aerifizieren) zwingend notwendig , um die diese strapazierten Rasenflächen funktionstüchtig zu erhalten. (Quelle: DGV)

Winterspielbetrieb

Temporäre Platzsperren, eingeschränkte Benutzung von Carts und Trolleys und das Ausweichen auf so genannte Wintergrüns zeigen, wie die Benutzbarkeit der Golfanlagen bei Nässe, Reif, Frost, Eis und Schnee oft erheblich eingeschränkt werden muss. Denn das Bespielen, insbesondere der empfindlichen Grüns, führt bei widrigen Witterungsbedingungen oft zu nachhaltigen Schäden. Diese kommen teilweise erst Jahre später zum Tragen und ihre Beseitigung ist mit erhöhtem Pflegeaufwand oder gar Umbaumaßnahmen verbunden. Denn bei Temperaturen unter 4° C findet kein Rasenwachstum mehr statt, ein solches Wachstum ist aber unerlässlich für die Regeneration der Fläche. (Quelle: DGV)

Weitere Infos unter Winterspielbetrieb oder Winter-Auszeit-Spielzeit

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